
"FIRST RESPONDER" (engl.: erste Antwort oder zuerst Eintreffender)
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FIRST RESPONDER sind ein zusätzliches Glied in der Rettungskette zwischen der Laienhilfe und dem qualifizierten Rettungsdienst.
Die so genannten "Helfer vor Ort" kommen
in Piesport und Umgebung als Einheiten der örtlichen Hilfsorganisationen
(DRK / MHD) als organisierte Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zum Einsatz und zwar insbesondere dann, wenn der Rettungsdienst auf Grund langer Anfahrten oder auch wegen Überlastung nicht rechtzeitig eintreffen kann.
First Responder ist aber auch deshalb notwendig, weil die aktive Hilfe der Bevölkerung im Rahmen von Notfällen immer mehr zurück geht. Untersuchungen haben dabei folgendes erschreckende Ergebnis gezeigt:
- In 60 % der Fälle wurde nicht geholfen, von den verblieben 40 % entfielen
jeweils 5 % auf die Alarmierung und Mithilfe bei der Rettung.
- Bei nur 20 % der untersuchten schweren Unfälle wurde Erste Hilfe geleistet,
davon in über der Hälfte der Fälle nicht sachgerecht.
Da die örtlichen Hilfsorganisationen mit einem gut ausgebauten, flächendeckenden und funktionierenden Alarmierungssystem ausgerüstet sind, besteht die Möglichkeit, das therapiefreie Intervall durch die Einrichtung eines so genannten First- Respondersystem zu verkürzen. Als therapiefreies Intervall wird die Zeit zwischen dem Eintritt eines lebensbedrohenden Zustandes bis zur Erstversorgung durch Rettungsdienstpersonal bezeichnet.
Die First Responder ergreifen
dabei Maßnahmen wie zum Beispiel:
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Sicherung / Wiederherstellung
von Bewusstsein,
Atmung und Kreislauf
-
Herz-, Lungenwiederbelebung
evt. Frühdefibrillation
Wundversorgung
-
Retten aus dem
Gefahrenbereich
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Einweisen von ortsundkundigem
Rettungsdienstpersonal
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Transport der Besatzung des
Rettungshubschraubers vom
Landeplatz zur Einsatzstelle
Vorteile einer schnellen
Notfallhilfe durch die "First Responder"!
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Die Helfer vor Ort haben
meist eine sehr gute Ortskenntnis
und sind so oftmals schneller beim Patienten.
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Das therapiefreie Intervall
(Zeit ohne gezielte Hilfe zwischen Alarmierung
und Eintreffen des Rettungsdienstes) wird wesentlich verkürzt.
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Lebensrettende
Sofortmaßnahmen können zwischen fünf und zehn
Minuten schneller als bisher eingeleitet werden.
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Schnelle Rückmeldungen an den
Rettungsdienst sind möglich und
erleichtern diesem die Vorbereitung des Einsatzes.
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Der Rettungsdienst wird
eingewiesen und unterstützt.
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Der Rettungshubschrauber (RTH)
kann ggf. zur Landung eingewiesen werden,
die Besatzung des RTH wird zur Einsatzstelle transportiert.

25. Mai 2011
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